Montag, 11. September 2017

Ummanz - such a peaceful tiny spot


Rügen - ihr wisst mittlerweile, dass mein Herz für dieses schöne Stück Erde schlägt und, dass ich mindestens ein Mal im Jahr dort bin. Schließlich kommt der Seemann von der Insel und Familienbesuch geht dort immer mit Urlaub einher. Perfekt!

Ja, hier ist es ruhig, Natur pur und irgendwie auch die Pampa am Ende der Welt. Ein schöner Ausgleich also zum stressigen Alltag der mit Arbeit, Uni und diesem ganzen Erwachsenenkram vollgepackt ist. Aber auch hier kann es verhältnismäßig hektisch werden, vor allem im Sommer, wenn Urlauber auf die Insel pilgern - sehr viele Urlauber!
Da uns das etwas zu viel wurde, haben der Seemann und ich uns kurzerhand für einen Tag auf Ummanz entschieden, Rügens kleiner Schwester im Westen.
Ummanz ist winzig, sehr ruhig und perfekt für alle, die einfach mal ganz tief durchatmen und sich erholen wollen. Hier findet ihr keine Massen von Autos oder Bettenburgen, aber dafür entspannte Kühe auf dem Deich und wunderschöne Sonnenuntergänge.


Auf die Insel gelangt ihr mit dem Auto über Rügen. Ihr fahrt erst Richtung Gingst und von dort dann nach Mursewiek wo es über eine kleine Brücke nach Ummanz geht. 
Ihr könnt hier surfen lernen, spazieren gehen, Rad fahren und selbstverständlich auch baden. Wenn ihr auf Keramik und Ton steht, werdet ihr auf Ummanz (auf ganz Rügen eigentlich) sicher auch fündig, denn töpfern scheint hier oben ein Volkssport zu sein, so wie reiten ;)
Auf den Bildern könnt ihr im Hintergrund übrigens ganz leicht die wunderschöne Insel Hiddensee erkennen.


Großartigen Kaffee und Kuchen gibt es in Waase im Café Ummanz! Den Geschmack und die Aussicht solltet ihr euch nicht entgehen lassen, ehrlich. Hier werden nicht nur wunderschöne Torten hergestellt, sondern auch frisch gerösteter Kaffee angeboten. Die Preise sind vielleicht nicht die kleinsten, aber für 'mit Liebe handgemacht' kann man darüber durchaus hinweg sehen, wie ich finde. Schließlich schmeckt es und wir gönnen uns ja alle bekanntlich sonst nichts!


Solltet ihr nun ein bisschen Lust auf Ummanz bekommen haben, lasst es mich wissen :) ich würde mich freuen zu hören wie es euch gefallen hat.


Freitag, 28. Juli 2017

4. Urban Art Biennale 2017


Ich mag schöne Dinge und somit auch Kunst. Zumindest meistens, denn manchmal verstehe ich sie nicht oder sie löst nichts in mir aus. Hier, in der Völklinger Hütte bei der 4. Urban Art Biennale 2017, war ich ein klein wenig überwältigt. Überwältigt deshalb, weil ich diesen Part des Rundgangs eigentlich gern auslassen wollte und letztendlich doch total fasziniert war von der Ausstellung.
Hier seht ihr einige Stücke, die mir besonders gut gefielen und von denen ich gern das ein oder andere zu Hause hätte :)



Mittwoch, 26. Juli 2017

UNESCO World Heritage Site Völklinger Hütte


Seit über zwei Jahren wohnen der Seemann und ich nun in Saarbrücken. Seitdem wollen wir das UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte besuchen, welches wirklich nur einen Steinwurf entfernt ist. Jetzt haben wir es endlich getan - nachdem wir bereits unzählige Male an diesem unglaublich imposanten Gebilde aus Stahl vorbei gefahren sind und gestaunt haben.

An dieser Stelle könnte ich natürlich ewig weit ausholen, euch von der beeindruckenden Geschichte einer der derzeit 39 Welterbestätten in Deutschland erzählen, was ich aber nicht möchte. Denn ich will, dass ihr hinfahrt und es euch selbst anschaut und erfahrt ;)


Ihr werdet auf ca. 7 km Rundweg und zeitweise auf einer Höhe von 45m auf der Aussichtsplattform und knapp 30m auf der Gichtbühne, durch das wahnsinnig große Areal gehen und immer wieder überraschende und interessante Dinge zu sehen und lesen bekommen.

Die harten Arbeitsbedingungen der Arbeiter, die schreckliche Zeit des 2. Weltkrieges, das Ende der Hütte und natürlich die aufwändige Entstehung des Stahls werden hier spannend vermittelt.


Als kleines Extra finden regelmäßig Ausstellungen statt. Bis November könnt ihr euch auf eine kleine Reise ins Reich der Inka begeben und, wenn ihr Glück habt, an einer der kostenlosen Führungen teilnehmen. Wir kamen gegen 11 Uhr an und haben uns einer Führung um 11.30 Uhr angeschlossen.
Außerdem findet hier bis November die 4. Urban Art Biennale statt, zu der ich aber wahrscheinlich einen weiteren Beitrag auf dem Blog verfassen werde.

Im Besucherzentrum, wo der Rundgang beginnt, findet ihr ein kleines Restaurant und einen Shop. WCs sind auf dem gesamten Gelände zu finden, ihr könnt also ausreichend zu trinken mitnehmen. Bis auf die Aussichtsplattform ist der Rundweg dank Aufzügen und Rampen barrierefrei.


Der Eintritt kostet regulär 15€ und ermäßgt 13€ (z.B. mit Bahncard). Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, sowie für Schüler und Studenten bis 27 Jahre - voll gut, oder?!
Wir waren ca. 6,5 Stunden dort, wobei ich denke, dass man sich auch locker länger in der Hütte aufhalten kann, wenn man wirklich alles ganz genau anschaut - vor allem das Paradies am Ende. 
Ihr solltet auf jeden Fall Zeit und Offenheit mitbringen, dann wird es ein großartiger Tag!




Freitag, 21. Juli 2017

Get up - try again.

Hej! 
Kleine Meldung mitten aus der Sinnkrise. 
Ich weiß, dass ich mein Versprechen 'ganz bald' wieder zu schreiben nicht eingehalten habe. Viel zu viel Zeit ist seit meinem letzten Post vergangen, und erst recht viel zu viel Zeit seit meinem letzten Travelpost. 
Zwischenzeitlich habe ich einfach fest die Augen zu gemacht und mich ein bisschen geschämt und gehofft, dass es niemandem auffällt. Bis dann eine Email von einer Bekannten kam, von der ich weder wusste, dass sie meinem Blog folgt, noch, dass sie dies sogar mit Freude tut. Die netten Worte haben mich tatsächlich im richtigen Moment erreicht. Danke. 
Ich werde nun im Laufe der nächsten Tage alle vorbereiteten Beiträge fertig schreiben, alle Bilder hinzufügen und dann gibt es - diesmal tatsächlich - endlich neuen Content, hier auf dem etwas verstaubten goldpartikel. Blog. 
Viele sonnige Grüße ♥


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