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Dienstag, 20. August 2019

BalticSea


 
Große, große Ostseeliebe!

Ich liebe Palmen, Meer mit Badewannentemperatur, alles tropische und exotische.

Dennoch: An der Ostsee fühle ich mich immer richtig, am richtigsten. Bin fasziniert von ihren Küstenabschnitten, der Vegetation und den Tieren, den verrückten Vögeln auf die ich hier treffe. 

Ich liebe die windschiefen Kiefern, die in mir Kindheitserinnerungen und ein sofortiges Urlaubsgefühl wecken, das klare Wasser mit seinem Türkis, das langsam in ein tiefes Dunkelblau verläuft, die weiten, weichen und weißen Strände an denen ich mich nie sattsehen und sattfühlen kann, ich bin immer wieder gefesselt von den Dünen und dem struppigen Dünengras, das so schön raschelt und von den vielen Gesichtern des Meeres, als hätte es auch manchmal Montag mit Zauselfrisur und kurz später einen tiefenentspannten Abend auf dem Sofa. 
Hier schmeckt das Wasser nur ganz leicht nach Salz, erfrischt mich und schaukelt mich beim Schwimmen angenehm durch die Gegend oder tunkt mich mal unter seinen Wellen unter, ganz nach Lust und Laune. 
Hier gibt es traumhafte Sonnenaufgänge, die ich am liebsten täglich sehen würde und Sonnenuntergänge, die undefinierbare Sehnsüchte wecken.
Die Ostsee hat mir schon so einiges geschenkt: 

Muscheln, Steinchen, Strandgut, Freude und Lachen - aber vor allem meine große Liebe: 
Meinen Rüganer, meinen Seemann.
 
Danke Ostsee, ich bleibe dir treu!

      
 

Dienstag, 23. Januar 2018

Something old & something new


Tja, dass schon wieder ein Jahr vergangen ist, musste sich bei mir erstmal setzen.

2017 war ein spannendes Jahr und hat einige Nerven gekostet, allerdings auch viele Lacher und Glückstränchen gebracht. 
Wir haben einige unglaublich schöne (spontane) Reisen hinter uns und sind umgezogen. Neue Arbeit, neues Studium und ein neues Leben haben uns in Leipzig in Empfang genommen. Ich in Sachsen, wer hätte das gedacht.
Wir sind angekommen in einem neuen Zuhause und sind verliebt in diese Stadt, die immer noch so spannend ist, wie jeden Tag Urlaub.
Wir sind nur noch 500 km entfernt von seiner tatsächlichen und meiner gewählten Heimat. Das Wellenrauschen ist nun viel öfter abrufbar, was die Seele etwas beruhigt. 
Ich vermisse Saarbrücken nicht so sehr, aber dafür ein paar der tollen Menschen, die ich dort kennengelernt habe. Ihr verrückten Saarländer seid wirklich ein besonderes kleines Völkchen und ich bin froh euch kennengelernt zu haben!
Mir fehlt die Nähe zu Frankreich und zu seinen unglaublich guten Baguettes. Zu wissen, dass nicht nur Paris und Lyon, sondern letztendlich auch die Provence gar nicht so weit entfernt sind, war doch ein ganz schönes Gefühl. Und dann ist da auch noch Luxembourg, das kleine Stückchen Welt mit der Fähigkeit jedem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Wir haben wundervolle Geburtstage gefeiert und dabei nicht nur vor Freude Sturzbäche geheult, sondern auch Freunde vor einem mitternächtlichen Kältetod im Meer bewahrt. Wir haben Konzerte besucht, wild getanzt und gesungen, überraschende Hochzeiten gefeiert, Weihnachten unter Palmen gelegen und unsere gemeinsame Zukunft auf ein neues Level gehoben!

2018 ist noch keinen Monat alt und hat schon einiges geleistet. 
Beim Gedanken an das, was dieses Jahr noch mit sich bringt, verkrampfen meine Wangen ein wenig vor lauter Grinsen und ich kann es kaum erwarten. 
Ich freue mich darauf viele wirklich gute Menschen wieder zu sehen und mit ihnen zu lachen und zu singen. Auf die geplanten und spontanen Reisen des Jahres und auf meine neue Arbeit. Ich freue mich auf den ersten Frühling und Sommer im neuen Zuhause und darauf neue Freundschaften zu schließen.
Vor allem bin ich glücklich darüber, dass bei alldem dieser unglaubliche Seemann an meiner Seite ist ♥ 


Happy New Year!


Sonntag, 20. November 2016

The Happiness Planner // 100 Days

Normalerweise nutze ich im Alltag einen Filofax um meine Termine etc. zu planen. Ganz klassisch, ganz schlicht, ohne viel Schnickschnack. Vor einiger Zeit hatte ich allerdings das Gefühl, unabhängig von der einfachen Terminplanung, noch eine Erweiterung zu brauchen. Ich habe eine Möglichkeit gesucht, konkrete Ziele zu planen, gewisse Dinge zu strukturieren und Listen zu führen. Nach kurzer Internetrecherche, bin ich auf den Happiness Planner gestoßen und war direkt angetan von den hübschen Büchern. Der Planer legt den Fokus auf positive Gedanken und Gefühle, welche das Erreichen von bestimmten Zielen vereinfachen oder überhaupt erst möglich machen. Morgen starten meine 100 Tage, ich bin schon gespannt :) 

"The Happiness Planner is a planner like no other. Instead of focusing on productivity, it focuses on “your happiness”. It is designed to help you welcome more positivity, joy, and happiness into your life by applying the practices of positive thinking, positive affirmations, mindfulness, gratitude, and self-development. The focus is on making each day a positive experience, building introspection into your routine and increasing self-awareness. On top of the typical daily pages, this planner is packed with questions and guides that help you become a happier and more positive person."  

Inhalt und Aufbau
Zu Beginn sollen auf ca. 10 Seiten persönliche Fragen beantwortet werden. Was sind deine Stärken? Welche Dinge stören dich und wie kannst diese ändern? Wo siehst du dich in 5-10 Jahren persönlich und beruflich?  u.s.w.
Meiner Ansicht nach macht es an dieser Stelle wirklich Sinn, sich für die Fragen Zeit zu nehmen und sie ehrlich zu beantworten. Denn: innerhalb der 100 Tage können bestimmte Dinge, die man verändern oder ausbauen will, angegangen immer wieder reflektiert werden. Am Anfang jeder neuen Woche können Wochenziele festgelegt werden. Für die tägliche Planung gibt es jeweils ein motivierendes Zitat und die folgenden Felder:
  • Today I'm excited about
  • Exercises
  • Main Focus
  • Meals
  • Schedule
  • To-Dos
  • Notes
  • Godd things about today
  • What I hope for tomorrow
Nach jeder Woche kann man die vergangenen 7 Tage auf zwei Seiten überdenken und nach 100 Tagen wird, anhand von gezielten Fragen, der Gesamtzeitraum reflektiert. 

Farben, Preis und Versand
Auf der Homepage spart ihr ein paar Euro, wenn ihr statt einem direkt zwei oder drei Planer kauft. Ich habe mich für das zweier Set entschieden und dafür ca. 40€ gezahlt. Wie ihr seht, habe ich die Farben Aqua und Pink ausgesucht, aber ihr könnt auch Navy Blue, Black und Lavender bestellen. Die goldene Prägung haben sie alle. 
Der Versand hat nur wenige Tage gedauert und es gab keinerlei Probleme. Mit meiner Trackingnumber konnte ich den Status jederzeit verfolgen.
Ich bin schon gespannt auf die nächsten 100 Tage und darauf, ob ich vor allem ein ganz bestimmtes Ziel erreiche. Natürlich werde ich hier darüber berichten. Bis dahin würde mich interessieren, ob ihr den Planer bereits kennt und welche Erfahrungen ihr damit  gemacht habt oder, ob das überhaupt etwas für euch ist?

Dienstag, 25. Oktober 2016

Sunshine Award 2016




Die liebe Miri aka Mary Reckless hat mich auf Instagram gefunden und darauf aufmerksam gemacht. dass sie mich für den Sunshine Award 2016 nominiert hat. Ich habe noch nie bei sowas mitgemacht, somit ist das eine witzige Premiere für mich :) Danke Miri, ich freue mich!
Meine Aufgabe: Ihre zehn Fragen beantworten, mir später eigene einfallen lassen und weitere Blogger nominieren. So sollen nicht nur Blogs bekannter, sondern auch die jeweiligen Blogger untereinander ein wenig besser vernetzt werden. Meine Nominierungen, meine Fragen und die weiteren Regeln findet ihr weiter unten.

Hier sind Miris Fragen und meine Antworten:

1. Was war dein Traumberuf als Kind?
Archäologin. Ich wollte unbedingt Archäologin werden und auf der ganzen Welt Dinoknochen ausgraben. In meiner Vorstellung gab es nichts besseres!

2. Hast du einen Lieblingsnagellack? Wenn ja, wie heißt er?
Nein, ich denke nicht. Rot ist meine liebste Nagellackfarbe, aber ich wüsste spontan keine Lieblingsmarke. Momentan habe ich 021 von Inglot auf den Nägeln.

3. Was trägst du am liebsten auf deinen Lippen?
Einen pflegenden Lipbalm ziehe ich in der Regel jedem Lippenstift vor. Momentan benutze ich diesen Petit Marseillais Lip Balm, den ich mir im Urlaub an der Cote d'Azur gekauft habe.

4. Gibt es ein Beautyprodukt, von dem du denkst, dass jeder es besitzen sollte?
Oh, das ist schwer, denn ich denke nicht, dass es das eine Produkt gibt, welches alle gleichermaßen wichtig finden. Wenn überhaupt, würde ich sagen: Alle sollten wenigstens ein Produkt besitzen, dass ihnen Zufriedenheit und Sicherheit bzw. Selbstbewusstsein gibt.

5. Was ist deine Lieblingsband bzw. dein Lieblingssänger/in?
Bruce Springsteen und Queen.

6. Was tust du, wenn du schlechte Laune hast um dich wieder aufzuheitern?
In diesem Beitrag habe ich einige Dinge aufgezählt, die mich bei schlechter Laune aufheitern. Am besten kommt die natürlich gar nicht erst auf, aber wenn, dann würde ich wohl erstmal schmollen und meckern, dann Musik aufdrehen und laut mitsingen...oder mir eine riesige Tasse Tee machen.

7. Warum hast du mit dem bloggen angefangen?
Ganz früher, damals, in einem gefühlt anderen Leben, hatte ich einen Beautyblog mit AMUs, Swatches, Produktreviews und allem was so dazu gehört. Das war irgendwann nicht mehr ich und der Blog musste gehen. HIER und HIER habe ich über meine Entscheidung doch wieder zu bloggen geschrieben.

8. Was magst du am liebsten an dir?
Ich bin sensibel, empathisch und kann ganz gut über mich und alles andere lachen. Manche finden das vielleicht doof, aber ich finde diese Eigenschaften ganz großartig. Außerdem stehe ich der Welt offen gegenüber und versuche immer über meinen Tellerrand zu blicken.

9. Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
Der Frühling. Wenn der Winter endlich vorbei ist und die Bäume ganz frische, hellgrüne Blätter tragen, die Vögel vollkommen durchdrehen und alle Blumen bunt vor sich herblühen. Der Frühling ist ein echter Energiekick.

10. Hast du momentan eine Lieblingsserie? Wenn ja, welche?
Ich finde Game of Thrones und Friends großartig. Grey's Anatomy liebe ich, weil es mich an meine liebste Freundin Mekki erinnert. Ich muss immer an unsere gemeinsamen Serienabende denken, die mir übrigens sehr fehlen und gleich muss ich weinen, weil sie viel zu weit weg wohnt und ich sie eh so vermisse. Oh man.



Hier sind meine Fragen an euch:
1. Welches sind deine drei Lieblingsbücher und warum?
2. War heute ein guter Tag?

3. Gibt es etwas, was du in diesem Jahr unbedingt noch machen willst? (z.B. eine Reise, ein Buch lesen, eine alte Freundin wieder sehen...)
4. Welches war deine schönste Reise bzw. was ist dein liebstes Reiseziel?
5. Was magst du an dir besonders gern?
8. Welche YouTube Channel magst du besonders?
9. Gibt es Blogs die du immer ließt und die neuen Beiträge kaum erwarten kannst?
10. Was macht dich glücklich?

Folgende Regeln sollen eingehalten werden:
1.Bedanke dich bei der Person die dich nominiert hat - mit zusätzlicher Verlinkung zum Blog.
2.Alle Fragen werden beantwortet, die der Blogger gestellt hat.
3.Nominiere beliebig viele Blogger für den “Sunshine Award”.
4.Stelle eine neue Liste, mit beliebig vielen Fragen für die nominierten Blogger zusammen.
5.Schreibe über die Regel des “Sunshine Award”.
6.Kopiere einen der “Sunshine Award” Logos in deinen Beitrag.
Ich freue mich, wenn ihr mitmacht und nun: Viel Spaß :)

Dienstag, 4. Oktober 2016

[happiness] Nächster Schritt: Vegan essen // Waffeln

Vor kurzem habe ich euch hier meine Ernährungsumstellung angekündigt und nun - tadaa - ist es soweit. Ganz frisch, seit dem 1. Oktober, esse ich vegan und bin wirklich sehr zufrieden. Ja ich weiß, nach so kurzer Zeit kann ich lediglich einen ersten, kurzen Eindruck formulieren und noch nicht von tiefgreifenden Erfahrungen sprechen. Aber immerhin ist der erste Eindruck super! 
Ich bin schon lange Zeit eine Vegetarierin mit unregelmäßigen Rückfällen zum Fleischkonsum. Das nennt man wohl Flexitarierin, was ich ganz schrecklich finde. Ich kann mir diesen Begriff nur schwer überstülpen, weil er meine absolute Konsequenzlosigkeit im Bezug auf gesunde Ernährung ausdrückt. 
Zuletzt habe ich euch also davon erzählt, dass ich mein Leben ein bisschen ändern will, mehr Happiness - weniger Miesepeter. Ich glaube ganz fest daran, dass die Art und Weise wie und was wir essen, einen großen Einfluss auf unsere Stimmung hat und selbstverständlich, aber das ist nichts Neues, auch auf unsere Gesundheit. Diese beiden Punkte haben mich dazu bewogen den Schritt zu gehen und mich zumindest einen Monat lang vegan zu ernähren. Ich möchte rausfinden, ob und wie sich meine Stimmung verändert. Macht mich gesündere Ernährung auch zu einem zufriedeneren Menschen bzw. trägt das dazu bei? 
Die ersten Tage waren echt spannend. Plötzlich muss ich mir bei allem, was ich einkaufe und zu Hause habe erstmal die Inhaltsangaben durchlesen. Insgesamt muss ich mich noch sehr viel informieren, was auch das folgende kleine Erlebnis zeigt: Der Seemann und ich sind relativ spontan zum Bäcker gegangen um zu frühstücken. Leider viel das Frühstück für mich aus, denn es gab dort kein Brötchen in dem nicht entweder Ei, Milch oder Butter enthalten war. Witzig. Also musste ich im Anschluss mit einem (zugegebenermaßen sehr leckeren) Wrap von immergrün Vorlieb nehmen. 
Ich habe mir jetzt eine kleine Basisausstattung zugelegt mit der ich ganz gut klar komme. Dazu gehören z.B. veganer Käse, Brotaufstrich, Wurst, viel Gemüse und auch zwei Bücher, die mich in veganes kochen einführen sollen. Ich benutze weniger Zucker und Fett, aber dafür mehr Gewürze und Dinge, die ich vorher nicht ausprobiert hätte. Zum Glück habe ich einen großartigen Mann an meiner Seite, der das alles mitmacht und sich auch darauf einlässt Neues auszuprobieren, mich unterstützt und auch geduldig mit mir nach einem veganen Wrap sucht ♥ 
Hier ist ein Rezept für vegane Waffeln mit Sahne und Kirschen, welches wir gestern ausprobiert haben:

Waffeln mit Sahne und Kirschen

250g Mehl
ein halbes Päckchen Backpulver
ein halbes Päckchen Vanillezucker
4 Esslöffel Zucker / Rohrzucker geht auch
50ml Mineralwasser
250ml Hafermilch / oder Mandel, Reis, Soja
Sojasahne zum aufschlagen
1 Glas Kirschen / oder welches Obst ihr mögt

Vermischt Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Zucker miteinander und gebt die Flüssigkeiten im Anschluss dazu. Verrührt alles mit einem Schneebesen zu einem schönen, glatten Teig. Die Sojasahne könnt ihr dann mit einem Stabmixer aufschlagen und die Kirschen im Topf erwärmen. Das Waffeleisen mit etwas Kokosöl einpinseln, Teig reinfüllen und ein paar Minuten später - guten Appetit :)

Das Rezept ergab ungefähr 6 Waffeln, was vollkommen ausreichend war für zwei. Wir fanden sie insgesamt sehr lecker, würden aber beim nächsten Mal ein wenig variieren: z.B. etwas mehr Mineralwasser hinzufügen, um die Waffeln etwas fluffiger werden zu lassen. Ich würde das nächste Mal außerdem gerne anderes Obst ausprobieren, da ich nicht der größte Kirschenfan bin. 
Das einzige woran ich mich werde gewöhnen müssen, ist die Sojasahne. Wir haben die von Kaufland genommen und ich fand sie ok, aber mehr auch nicht. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass ich auch schonmal ganz andere gegessen habe, die mir besser geschmeckt hat und deren Konsistenz auch "sahniger" war. Ansonsten sind vegane Waffeln eine tolle Sache! Ich werde ab jetzt immer wieder Rezepte posten, die ich besonders gut finde und würde mich freue, wenn ihr sie vielleicht nach kocht und mich wissen lasst, ob es euch geschmeckt hat.

Lebt / esst ihr vegan? Erzählt mir davon und hinterlasst den Link zu eurem Blog, falls ihr darüber schreibt. Hinterlasst mir auch Links zu interessanten Seiten zum Thema "Vegan essen" und vor allem: sagt mir, woher ich leckere vegane Sahne zum aufschlagen bekomme ;)

Dienstag, 27. September 2016

[happiness] Ein Lächeln pro Tag // Gratitude Journal

Mir ist ist in letzter Zeit etwas aufgefallen. An mir. 
Ich war viel zu oft nicht gut drauf, nicht wirklich schlecht gelaunt, aber insgesamt viel zu unzufrieden. Mit diesem und jenem. Mit Dingen, die sowas von banal sind, die mir egal sein sollten. Aber wie das eben so ist, irgendwann vergisst man die schönen Kleinigkeiten, die einem den Tag versüßen können. Zumindest sind sie einem nicht bewusst, im Gegensatz zu den negativen Dingen, an die man manchmal den ganzen Tag denkt...vielleicht sogar in der Nacht.
Nun, ich hatte in den letzten Wochen einige kleine Aha-Momente. Ich habe gemerkt, dass ich mich so nicht mehr leiden kann. So miesepetrig. Eigentlich lache ich nämlich sehr gern und freue mich über Dinge, über die andere Menschen manchmal nur den Kopf schütteln können. Und dann merkte ich in Gesprächen mit anderen Menschen, dass ich das ein bisschen verloren habe und dringen zurück will. Ich habe also entschieden, auf unterschiedliche Art gegen den Griesgram in mir vorzugehen. Unter anderem mit einem Gratitude Journal.
Vor langer, langer Zeit hat mir eine Freundin davon erzählt und ich habe mich gefragt, was das bitte bringen soll. Irgendwas in ein Buch schreiben soll mich glücklich machen? Nee. Doch! Denke ich zumindest heute. Ich meine, was soll schon passieren? Verschlechtern wird sich meine Laune wohl kaum und wenn ich keine Lust mehr habe, höre ich halt auf. Ich kann also nur gewinnen. Also bin ich los gegangen um mir das passende Buch zu besorgen und mit einem Notizbuch von Leuchtturm1917 nach Hause gekommen.
Es ist klein, weiß und das Papier fühlt sich gut an. Ich mag weiß sehr gern und ich wollte ein kleines Buch um nicht das Gefühl zu haben, große Seiten füllen zu müssen. Schließlich geht es darum, jeden Tag gut darüber nachzudenken, was mich glücklich gemacht hat, wie ich mich gefühlt habe, wofür ich dankbar bin. Manchmal schreibe ich nur eine Sache auf, manchmal mehrere Punkte. Ganz hinten im Buch ist ein kleines Fach in das ich immer wieder mal etwas reinlege, was mich zum lächeln bringt. Wie z.B. die Visitenkarte eines Restaurants aus dem Urlaub.
Natürlich kann dieses kleine, weiße Notizbuch nicht zaubern. Zu einer positiven Einstellung gehört mehr, als abends ein paar Zeilen zu schreiben. Aber es hilft, es unterstützt. Ich muss über den Tag nachdenken und fange irgendwann an zu lächeln, weil mir diese eine kleine Sache einfällt, die schön war, über die ich mich gefreut habe. Es gibt auch Tage an denen ich ständig daran denke, das dies oder jenes abends in meinem Buch landet, weil es mich gerade glücklich macht. Das ist doch schon mal ein echter Fortschritt, oder?
Übrigens, um noch mal auf die Gedanken einzugehen, die einen Nachts wach halten. Ich habe gehört, dass es helfen soll die Dinge aufzuschreiben, die einem im Kopf rumspuken und einen nicht schlafen lassen. Angeblich hat es auf die Psyche den Effekt, dass man nicht das Gefühl hat unbedingt daran denken zu müssen, weil es ja aufgeschrieben wurde und nicht verloren geht. Habt ihr damit Erfahrungen gemacht? Würde mich interessieren.
Ich werde demnächst über weitere Teile meiner "Happiness Offensive" schreiben. Unter anderem werde ich euch den Happiness Planner vorstellen und etwas über meine Ernährungsumstellung erzählen. Außerdem gibt es bald ein Giveaway/Gewinnspiel, weil schenken ja bekanntlich auch glücklich macht!

Und ihr? Was haltet ihr von so einem Gratitude Journal? Ich freue mich auf eure Kommentare!


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